Berliner-Kanzleien
|Unser Service|Infos und Anmeldung|©www4jur|

Startseite
Volltextsuche
Rechtsanwälte/innen
... mit Online-Visitenkarten
... mit Online-Rechtsberatung
... mit Notfall-Rufnummer
... nach Rechtsgebieten
... nach Bezirken
... Fachanwälte/innen
... Notare/innen
... Mediatoren/innen
... Adressverzeichnis
... mit Multimedia
... auf kanzleien.mobi
Verbrauchertipps
Juristische Fachbeiträge
Sicherheit im Netz
Prozesskostenrechner
Beratungshilfe
Für Rechtsanwälte/innen
Infos und Anmeldung
Linksammlung
Impressum
Top 10 Rechtsgebiete

Arbeitsrecht Ausländerrecht Erbrecht Familienrecht Immobilienrecht Internationales Familienrecht Mietrecht Sozialrecht Strafrecht Verkehrsrecht


Soziale Netzwerke
Berliner Kanzleien bei Facebook
Aktuelles Recht
Onlinerecht:
Abmahnung! Was nun?
Mehr Rechte für Pflegeeltern ab 01.09.2009
Mehr Urlaub für Arbeitnehmer!
Erbschaftsteuer-Reform: Änderungen ab 2009
Längere Kündigungsfristen für viele Arbeitnehmer
Wie übersende ich einen Brief mit rechtserheblichem Inhalt richtig?
Versteckter Ausschluss des Widerrufsrechts unwirksam
Wie können Eltern und Erziehungsberechtigte gegen den Stundenausfall an der Schule mit juristischen Mitteln vorgehen?
Väterliches Sorgerecht für gemeinsame, nicht in der Ehe geborene Kinder
Änderung des Unterhaltsvorschusses ab Januar 2009
Gelber Schein nicht rechtzeitig da – fristlose Kündigung möglich!


Versicherungsrecht:

Hinterbliebenenvorsorge bei unverheirateten Paaren

von Rechtsanwältin Ulrike Klein  
Viele unverheiratete Paare sind fälschlicherweise nach dem gleichen Muster wie Eheleute versichert:

Der Hauptverdiener hat die Lebensversicherung abgeschlossen, zahlt die Prämien und ist der Versicherungsnehmer. Als Begünstigten hat er den Partner eingesetzt, der die Versicherungssumme im Falle des Todes erhalten soll.

Diese Konstellation hat einen Haken: Wenn eine Lebensversicherung nicht an den Versicherungsnehmer, sondern einen Begünstigten ausbezahlt wird, wird der Auszahlungsbetrag wie eine Schenkung besteuert. Ehepaaren werden hohe Steuerfreibeträge gewährt. Nichteheliche Partner erhielten in diesem Fall nur einen geringen Steuerfreibetrag und es drohten Steuerzahlungen von mehreren zehntausend Euro.

Die Vertragsgestaltung für unverheiratete Paare muss also anders aussehen: Die Person, die die Versicherungssumme erhalten soll, muss selbst Versicherungsnehmer sein. Versichert wird dann nicht ihr Leben, sondern das des Partners. Sollte dieser Versterben, ist die Auszahlung der Versicherungssumme eine vertragliche Leistung und keine "Schenkung".

Beim gemeinsamen Erwerb einer Immobilie ist zu beachten, dass die zur Abdeckung des Finanzierungsrisikos abgeschlossene Risikolebensversicherung nicht nur die Kreditschulden, sondern auch mögliche Erbschaftssteuern einbezieht.

Der unverheiratete Partner, der eine Immoblie erbt, muss unter Umständen  - wegen geringer Freibeträge - hohe Erbschaftssteuern aus dem Wert des geerbten Eigentumanteils tragen.

Für nicht verheiratete Paare ist es daher unbedingt ratsam, sich bei einem gemeinsamen Immoblienerwerb steuerlich beraten zu lassen, um die richtige Versicherungssumme und Vertragsgestaltung festzulegen.
 
Wünschen Sie weitere Informationen oder möchten Sie einen Termin für eine Erstberatung vereinbaren, dann wenden Sie sich bitte an:
 
Rechtsanwältin Ulrike Klein
Rechtsanwältin Ulrike Klein Rechtsanwaltskanzlei Klein
Hardenbergstr. 19
10623 Berlin (Charlottenburg)
Telefon: (030) 85 96 25 70
Fax-Nr.: +49 30 8515951
Tätigkeitsschwerpunkte: Versicherungsrecht, Arzthaftungsrecht, Familienrecht, Erbrecht

Schwerpunkt: Familienrecht
 
Beitrag erstellt am Donnerstag, 3. April 2008
Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 3. April 2008


Verantwortlich für den Inhalt dieses Beitrags: Rechtsanwältin Ulrike Klein
Versicherungsrecht Rechtsanwältin Ulrike Klein, Berlin Weitere Beiträge von Rechtsanwältin Ulrike Klein
Diesen Beitrag als Lesezeichen speichern bei...
Mister Wong Google Bookmarks Webnews