Schadensersatzansprüche bei verspäteter Infektionswarnung |
von Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier  |
Tritt in einem Krankenhaus eine durch das Operationspersonal übertragene Streptokokkeninfektion auf, ist die Klinikleitung verpflichtet, dies den Chefärzten des Krankenhauses unverzüglich mitzuteilen. Versäumt die Klinikleitung dies auch nach erneutem Auftreten von Streptokokken, so stellt jedenfalls dieser wiederholte Pflichtenverstoß einen groben Behandlungsfehler dar, der den infizierten Patienten zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen berechtigt (OLG Oldenburg vom 03.12.2002, 5 U 100/00)
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| Tätigkeitsschwerpunkte: Arbeitsrecht, Arzthaftungsrecht, Mietrecht |
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| Interessenschwerpunkte: Kassenarztrecht, Werkvertragsrecht, Medizinrecht |
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Beitrag erstellt am Dienstag, 24. Oktober 2006
Letzte Aktualisierung: Dienstag, 24. Oktober 2006
Verantwortlich für den Inhalt dieses Beitrags: Rechtsanwältin Jacqueline Stieglmeier
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